Partizipative Design-Ethnographie

Seit den 1970er Jahren werden Konsumenten in der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen mit einbezogen und auch in der Ethnologie stellen partizipative Methoden eine wichtige Säule für Einblicke und Verständnis in andere (und eigene) Lebenswelten dar.

Am Beispiel eines Lernspiels, eines Serious Game für Kinder, zeigen Barab et al. auf, wie hier durch die Zusammenarbeit zwischen Ethnologen und den zukünftigen Nutzern, als den Kindern eine erfolgreiche Lernplattform entstanden ist, die verschiedene Perspektiven berücksichtigt. Für den Prozess unterscheidet er vier Phasen:

  1. Thick Description (auf der Basis von Teilnehmender Beobachtung)
  2. Entwicklung von sozialen Verpflichtungen (Co-Construction)
  3. Verdinglichung von Ideen & Erfahrungen (Participatory Design)
  4. Korrektur und Re-Interpretation

Literatur:

Barab, S., Thomas, M., Dodge, T., Squire, K. and Newell, M. 2004. ‘Critical Design Ethnography: Designing for Change’, Anthropology & Education Quarterly, 35(2): 254-68.

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