Teilnehmende Beobachtung – ein Paradox?

Die teilnehmende Beobachtung ist eine der wichtigsten Methoden zur Datengewinnung in einer ethnologischen Forschung. Dabei ist der/die Forschende mit allen Sinnen “mittendrin statt nur dabei”: es geht darum mit den GesprächspartnerInnen nicht nur über die Konversation und zielgerichtete Interviews Einblicke in deren Lebenswelten zu erhalten, sondern auch aktiv im Alltag mit dabei zu sein und diesen, soweit möglich, selbst mitzumachen inklusive dem Erlernen von Fertigkeiten, die dafür notwendig sind. Und dabei aber nun auch weiterhin in der Rolle des/der Beobachtenden bleiben in einer gewissen, inneren Distanz zu dem Erlebten. Mehr zu der Methode und dem scheinbaren Paradox gibt es in dieser Episode, also unbedingt reinhören!

Details für Interessierte gibt es hier:

Bernard, Harvey Russell 2006. Research Methods in Anthropology: Qualitative and Quantitative Approaches. (4th ed.). Lanham: Altamira Press.

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